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Food Waste – No food Waste

Kantonsschule Zürcher Oberland, Klasse 2f in Bülach Kaum zu glauben, dass in der Schweiz jährlich 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel nicht auf unseren Tellern landen, sondern verloren gehen. Der sogenannte Food waste entsteht bei der Herstellung, der Verarbeitung, im Handel und in der Gastronomie.

Kaum zu glauben, dass in der Schweiz jährlich 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel nicht auf unseren Tellern landen, sondern verloren gehen. Der sogenannte Food waste entsteht bei der Herstellung, der Verarbeitung, im Handel und in der Gastronomie.

Aber auch wir als Endverbraucher sind für rund 1/3 der Verluste verantwortlich:
Rund 90 Kilogramm essbare Lebensmittel pro Person gehen jedes Jahr im Haushalt verloren. Das entspricht etwa 600 Fr. pro Person. Sie denken jetzt wahrscheinlich, dass es bei Ihnen nicht so ist. Aber das kann schnell passieren z. B. bei Früchten, die überreif sind und faule Stellen haben. Werfen Sie nicht die ganze Birne weg, sondern schneiden Sie den faulen Teil heraus und verwenden Sie die restliche Birne!
Deshalb haben wir uns gedacht, dass wir mit unseren Resten noch feine Gerichte zaubern können. Zu Beginn der heutigen Nachmittagslektion haben wir uns Gedanken gemacht, was wir mit unseren übrig gebliebenen Lebensmitteln und Gerichten machen könnten.

Food waste No Food waste

Zur Auswahl standen:
Gekochte Kartoffeln, gekochter Reis, Brot, Birnen, Omeletten, ein paar Eier, Pizzateig, der irrtümlich bestellt wurde, und ein bisschen Milch. Die Ideen kamen zum Glück ziemlich schnell und wir konnten deswegen früh beginnen.

Mit den Kartoffeln haben wir eine feine Rösti gekocht. Dafür haben wir noch eine entsprechende Menge Speckwürfeli gekauft und beigegeben. Ausserdem hatten wir  ein bisschen Raclettekäse, welchen wir auf der Rösti geschmolzen haben.

Den Reis erwärmten wir einfach und kochten dazu noch Gehacktes. 

Aus dem Brot haben wir Fotzelschnitten gemacht. Wir tunkten das Brot in eine Eier-Milch-Mischung, brieten die Scheiben dann an und drehten sie im Zimtzucker. Dazu gab es einen Birnenkompott. Eben aus den angeschlagenen Birnen.

Die Omeletten haben wir mit einer Füllung aus Zitronenschale, Zitronensaft, Mager- und Rahmquark und Zucker gefüllt. Diese haben wir dann mit einem Guss aus Milch, Eiern, wenig Magerquark, viel Zucker und Vanillezucker überbacken.

Aus dem Pizzateig haben wir kleine Pizzas mit Tomatensauce, wenig Pilzen und Käse gemacht.

Food waste No Food waste
Food waste No Food waste

Obwohl wir uns alle am leckeren Buffet die Bäuche vollschlugen, konnten wir nicht alles aufessen. Das macht aber gar nichts: Die gefüllten Omeletten, die Fotzelschnitten und der Birnenkompott werden morgen unser Frühstücksbuffet bereichern. Und die Rösti essen wir am Abend zusammen mit den tiefgekühlten Resten von den letzten zwei Wochen.

Food waste No Food waste

Mmh, das wird fein.

Mattia Carusone und Livio Steiner, Klasse 2f KZO (R. Lienhart HWM, Kursleitung)

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